Die wunderbare Bilder-Geschichte von Elly Electric
Vom Beruf zur Berufung
Am Ende des Weges "vom Beruf zur Berufung" steht das MediaCenter. Das kreative, kommunikative Gebäude besteht aus 5 Zellen (TV-Produktion/ Radio-Studio / Internet+Gaming Space / Schriftsteller-Stube / Druckerei) und einem ContentCenter, das in der Mitte angelegt ist und aussieht wie eine Mischung aus Konzert-Bühne, TV-Aufnahme-Studio, FilmSet mit Bestuhlung (Halbkreis für ca. 120 Plätze) für Live-Produktionen. Auf dem Dach ist eine elegante, weit in den Himmel reichende Antenne angebracht. Pro Zelle können sich bis zu 30 Kinder gleichzeitig aufhalten, wobei 15 parallel beschäftigt werden können (Spiele / Experimente etc.). Alle Möbel, Geräte und Dimensionen sind für die Grösse von 8- 14 jährigen Kindern ausgerichtet. Zum Teil gibt es Nischen, wo auch kleinere Kinder 3 – 7 voll dabei sein können, ohne sich allzusehr strecken zu müssen. Im MediaCenter werden Inhalte aller Art hergestellt, verarbeitet und mediengerecht weitergegeben, ausgestrahlt etc. Hier werden die meisten echten Inhalte für den Biosoph gemacht und hier werden dutzende von Projekten der Kinder und Schulklassen umgesetzt. Und es werden natürlich Inhalte für die TV-Stationen (Rateshows etc.) sowie die hauseigene VideoPodCast Serie gedreht. Es arbeiten also Profis mit Kindern und Besuchern und produzieren echte, marktgerechte Inhalte und erfinden laufenden neue Dinge, da sie von den Kids und der Umgebung gefordert, inspiriert und motiviert werden. Zweifellos ist das MediaCenter ein Anziehungspunkt, da man hier richtig kreativ arbeiten kann. Aber auch Berufe wie Arzt, Feuerwehrmann, Baumeister, Maler, Polizist, Pizzaiolo, Bäcker und Krankenschwester, Bankier etc. können hier in der Kinderstadt geübt, erprobt und beobachtet werden. In den USA gibt es bereits ein ähnliches Konzept. Es nennt sich dort "Wannado City" und ist sehr beliebt (www.wannadocity.com). Ueberall sind phantasievolle Gebäude, wo die Kids für 2 Stunden einen Beruf ausüben können. Natürlich erhalten sie ein Diplom nach bestandener Prüfung. Die Eltern, Grosseltern und Gottis können die Kleinen Beobachten und sich an den Talenten erfreuen. Alte und neue Berufe sind hier an derselben Strasse. Zwischendurch sieht man Roboter, welche gewisse Alltags-Arbeiten selbständig erledigen und immer wieder spürt man, wie wichtig es ist, dass die Jungen von den Alten lernen können. Erfahrungen weitergeben, Dinge lernen, die man in der Praxis erleben muss um sie zu können und Passion für etwas entwickeln, das man wirklich will. Ganz wie die alte Analogie von Sokrates schon sagte: Als ich an einem Steinbruch vorbeikam, fragte ich einen Arbeiter: "Was machst Du da? Das siehst Du ja, ich muss Steine klopfen, das ist harte Arbeit." Sokrates ging weiter und kam zu einem weiteren Arbeiter. Er fragte wieder: "Was machst Du da?" Mit leuchtenden Augen begegnete der Arbeiter: Ich baue einen grossen Dom und brauche dazu die besten Steine." Es kommt also immer draufan, WIE man etwas tut, damit man es richtig gut machen kann und richtig Spass daran findet. Spass und Herzblut sind die Voraussetzungen dafür, dass man die Dinge mit hoher Qualität und Kreativität erledigt und ständig weiterentwickelt.

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